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Berlinale 2011: Wenn Filmkunst die Stars trifft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Petra   
Montag, den 14. Februar 2011 um 13:27 Uhr

 

Die Jagd nach dem Goldenen Bären

Die Berlinale ist kein bloßes Schaulaufen, sondern eigentlich ein knallharter Wettbewerber unter den weltweiten Filmschaffenden. Eine Jury (in diesem Jahr gehören beispielsweise Nina Hoss und Isabella Rossellini dazu) wählt unter allen Beiträgen des großen Wettbewerbs, dem eigentlichen Herzstück der Berlinale, den besten Film aus und überreicht dem Sieger dem begehrten Goldenen Bären. Silberne Bären werden für die besten Darsteller, die beste Regie, das beste Drehbuch, die beste Ausstattung und die beste filmtechnische Umsetzung vergeben. Der Alfred-Bauer-Preis (in Erinnerung an den Gründer der Berlinale) geht an das Werk, das „neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet“.

Der Dreiklang aus Hollywood, Independent und großem europäischen Kino

Die Berlinale ist dabei keine vorgezogene Oscar-Verleihung. Anders als in Hollywood müssen sich Teilnehmer am Wettbewerb anmelden. Es sind vornehmlich kleine Produktionen, die durch den Preis an Bekanntheit gewinnen wollen. Große Uraufführungen gibt es auf der Berlinale freilich auch zu bewundern. Diese Filme aus Hollywood oder den großen europäischen Studios nutzen die Berlinale als Sprungbrett für einen gelungenen Start. Die Berliner Festspiele profitieren vor allem vom Bekanntheitsgrad der Darsteller, die zur Premiere in der Regel persönlich in Berlin vorbeischauen.

Berlinale 2011: Die Stars

Auch dieses Jahr bildet dabei keine Ausnahme. Filmgrößen wie Jeff Bridges, Diane Lane, Kevin Spacey, Colin Firth, Liam Neeson und Ralph Fiennes geben sich in diesem Jahr in der Bundeshauptstadt die Ehre. Für die Berliner bietet dies eine günstige Gelegenheit, die Stars aus der Nähe zu bewundern.

Berlinale 2011 in Zahlen

In diesem Jahr haben sich fast 400 Filme zum Wettbewerb angemeldet. Insgesamt 300.000 Eintrittskarten standen zur Verfügung. Diese wurden restlos verkauft. Ein Ticket kostete zwischen sechs und zwölf Euro. Die verschiedenen Filme werden an 20 Standorten in Berlin gezeigt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Februar 2011 um 13:29 Uhr