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Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter (von Kirsten Heisig) |
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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, den 17. August 2010 um 09:28 Uhr |
Gewalttätige Jugendliche finde man keineswegs nur in den deutschen Metropolen Berlin, Frankfurt oder Hamburg. Gewalttätige Jugendliche sind ein europäisches Phänomen, dass auch in kleineren Gemeinden deutlich spürbar wäre. Sogar im beschaulichen Zürich sorgen jugendliche Gewalttäter bei Tag und in der Nacht für Unruhe bei den Bewohnern und Besuchern der Stadt. In den Großständen mit ihren anonymen U-Bahn-Schächten trauen sich viele aber gar nicht mehr auf die Straße. Teure Taxifahrten oder Vermeidung öffentlicher Kommunikation seien die Folge. Lehrer und Eltern hätten Angst um ihre Kinder in der Schule und auf dem Nachhauseweg, denn gewalttätige Jugendliche könnten hinter jeder Ecke lauern und sowohl die Polizei wie die Sozialarbeiter seien in bestimmten Stadtvierteln überfordert, wo die allgemein Präsenz durch Harz-IV-Elend und sozialer Abstieg vorherrschend seien. Kirsten Heisig beschreibt die Phänomene und hält sich nicht lange dabei auf, über die Gründe nachzudenken. Für sie sind gewalttätige Jugendliche lediglich ein individuelles Problem, auf das man nur schnell und entschlossen zu reagieren habe, um es zu lösen. Viele Wissenschaftler werden ihr da nicht folgen können, denn individuelle Lösungen können nicht bei sozialen Problemen funktionieren. Und das schnell Abstrafen und Einsperren wird nicht einmal als individuelle Lösung einzustufen sein. |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. August 2010 um 09:29 Uhr |